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Reiseführer - Reiseplanung - Frankreich - Sozialprofil ESSEN & TRINKEN:Die Vielfalt und Finesse der französischen Küche ist wohl einmalig. Gemüse, Käse, Butter und Obst sind in französischen Restaurants immer frisch. Cafeterias und Schnellrestaurants schießen jedoch auch hier wie Pilze aus dem Boden, und gute Qualität ist nicht immer gewährleistet. Das einfache, delikate Essen, das Frankreich berühmt gemacht hat, findet man in den Bistros und Restaurants. NACHTLEBEN:In vielen Pariser Nachtlokalen und Diskotheken wird kein Eintrittsgeld erhoben, dafür sind die Getränke teuer. Oft ist ein Getränk (Consommation) im Eintrittsgeld enthalten. Nachtschwärmern stehen Nachtklubs und Nachtbars zur Verfügung. EINKAUFSTIPPS:Besonders zu empfehlen sind Spitze, Kristall, Käse, Kaffee, Wein, Spirituosen und Liköre. Arques, die Heimat des Cristal d’Arques, liegt zwischen St. Omer und Calais. Lille, die größte Stadt in Französisch-Flandern, ist für ihre Textilien und feine Spitze bekannt. In vielen Städten ist samstags Markttag, i. Allg. für Obst und Gemüse. Hypermarchés, riesige Supermärkte, in denen man von Esswaren, Kleidung und Hi-Fi-Geräten bis hin zu Möbeln alles kaufen kann, werden immer beliebter. Sie liegen meistens am Stadtrand und haben einen eigenen Parkplatz. Öffnungszeiten der Geschäfte: Kaufhäuser: Mo-Sa 09.00-18.30 Uhr, Lebensmittelläden: 07.00-18.30/19.30 Uhr. Manche Geschäfte, besonders Bäckereien, öffnen auch am Sonntagmorgen, dafür bleiben sie gewöhnlich montags geschlossen. Die meisten Geschäfte schließen zwischen 12.00 und 14.30 Uhr. Einige Geschäfte sind montags ganztägig oder nachmittags geschlossen. Hypermärkte sind in der Regel bis 21.00 oder 22.00 Uhr geöffnet. SPORT:Tennis wird fast überall gespielt, die Platzmieten sind aber mitunter teuer. Reiten ist sehr beliebt. Golf gewinnt an Popularität, es gibt einige Golfplätze, besonders im Süden. Pferderennen, Fußball und Rugby sind die Publikumsmagnete. Segeln und Bootfahren sind im Ärmelkanal, der Bucht von Biskaya, an der Riviera und auf größeren Flüssen (Loire, Rhône und Saône) möglich. Boote können an der Rhône, am Canal du Midi und am Burgund-Kanal, Jachten vor allem im Süden des Landes gemietet werden. Mehrere tausend Kilometer gut markierter Wanderwege stehen zur Verfügung. Diese Sentiers de Grande Randonnée sind in Wanderkarten eingezeichnet. Der Via Alpina, der sich mit insgesamt mehr als 5000 Kilometern Wegstrecke durch 8 Länder längs durch die Alpen schlängelt, führt auch durch Frankreich. Die Wanderroute Blauer Weg des Via Alpina hat 61 Etappen und beginnt bzw. endet in Monaco und bringt den Wanderer durch die Cottischen, südlichen Grajischen und Walliser Alpen. Es gibt zahlreiche Radwege wie den 120 Kilometer langen, ausgeschilderten Radweg zwischen Tours und Angers. Wintersport: In den französischen Alpen liegen einige der weltbesten Skiorte. Sie bieten über 480 km Piste, über 150 Skilifte, unzählige Skischulen und alles, was sonst noch dazugehört. Pauschalreisen gibt es in alle größeren Orte. Die Saison dauert von Anfang Dezember bis Ende April. Die Hochsaison ist von Februar bis März, mit höheren Preisen muss gerechnet werden. Veranstaltungskalender:15. Jan - 8. März 2006 Karneval in Dunkerque. 3.-4. Febr. Kandahar - Alpine Skiing World Cup, Chamonix - Les Houches. Bis 3. Febr. Krippenspiel, Notre-Dame Cathedral, Paris. 11.-19. Febr. Mimosa Festival, Saint-Raphael. 12.-27. Febr. Karneval in Nizza, Nizza. 30. März-6. April Internationales Kurzfilmfest, Lille. 1. Apr.-1. Mai Europäisches Jazz-Festival, Le Mans. 20. Mai Nacht der Museen, landesweit. 21.-22. Mai Formel 1 Grand Prix, Monaco; Internationales Filmfest, Cannes. 14. Jul. Tag der Erstürmung der Bastille, landesweit. 20.-23. Jul. Fest des alten Pfluges (Rockfestval), Carhaix. 28. Jul.-6. Aug. Keltisches Fest, Lorient. Anfang Okt. Britisches Filmfest, Dinard. LAND & LEUTE:Zur Begrüßung gibt man sich die Hand, persönlicher ist der Kuss auf beide Wangen. Die Anrede ist Monsieur oder Madame ohne Nennung des Familiennamens. Es kann sehr lange dauern, bis man sich mit dem Vornamen anspricht. Bei Empfängen oder Diners gibt der Ehrengast das Zeichen, mit dem Essen zu beginnen. Mahlzeiten werden mit Genuss und in aller Ruhe eingenommen, sie ziehen sich oft lange hin. Legere Kleidung ist weit verbreitet, aber die Franzosen sind für elegante Sportkleidung bekannt. Bei öffentlichen Anlässen und Abendgesellschaften ist förmliche Kleidung erwünscht; viele Klubs, Kasinos und vornehme Restaurants bestehen ebenfalls auf Anzug und Krawatte; Abendkleid bzw. Smoking werden gesondert angezeigt. »Oben ohne« wird an den meisten Stränden toleriert, FKK ist nur an den dafür eingerichteten Stränden gestattet. Rauchen: In öffentlichen Verkehrsmitteln ist Rauchen verboten. In öffentlichen Gebäuden, in Restaurants, Kinos und Theatern müssen Nichtraucherzonen eingerichtet sein. Ein rotes Schild an Cafés zeigt an, dass hier Tabakwaren erhältlich sind. Einige Zigarettenmarken sind auch in Bistros erhältlich. Im Herbst 2007 wird ein Rauchverbot für öffentliche Gebäude einschließlich Gaststätten und Hotels eingeführt werden. Ausnahmen sollen dann nur in Bars mit Tabakverkauf, Diskotheken und Spielkasinos gelten. Trinkgeld: Im Restaurant oder Café werden 10-15% gegeben. Das Trinkgeld wird zusammen mit der Bezahlung einfach auf dem Tisch liegen gelassen. 10-15% Bedienungsgeld ist in Rechnungen von Hotels enthalten, es ist aber auch hier üblich, ein paar Münzen auf dem Tisch zu hinterlassen. Platzanweiser, Gepäckträger, Hotelpagen, Garderoben- und Toilettenpersonal, Friseure und Kosmetikerinnen erhalten Trinkgeld. Taxifahrer erwarten 10% der Fahrtkosten als Trinkgeld. |
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