Djibouti
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Reiseführer - Reiseplanung - Djibouti - Reise- und Sicherheitsinformationen

Reise- und Sicherheitsinformationen:

Reisehinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 13.03.2006
Durch die exponierte strategische Lage Dschibutis am Golf von Aden und die hohe westliche Truppenpräsenz ist nicht auszuschließen, dass westliche Einrichtungen Anschlagsziel terroristischer Gruppen werden könnten. Daneben führten soziale Spannungen und Proteste wegen Benzinpreiserhöhungen im 4. Quartal 2005 zu Demonstrationen und zeitweisen Streiks. Es wird bei Reisen nach Dschibuti grundsätzlich zu erhöhter Aufmerksamkeit, Beachtung der aktuellen Nachrichten und Vermeiden von Menschenansammlungen oder Demonstrationen geraten. . In wenig bevölkerten und grenznahen Landesteilen Dschibutis (nördlich des Golfs von Tadjoura, westlich des Lac Assal, südlich an der Grenze zu Somalia/Somaliland) sind reguläre Sicherheitskräfte nur spärlich vertreten. Das Risiko bewaffneter Zwischenfälle ist vergleichsweise groß, da sich noch viele Waffen aus dem Bürgerkrieg vor wenigen Jahren in Umlauf befinden. Die Region Mabla (nördlich von Tadjoura) gilt wegen kleinerer noch vorhandener Rebellengruppen als unsicher. Im März 2004 erklärte die Regierung mehrere Minenräumprojekte für erfolgreich abgeschlossen. Dennoch sollte die Küstenstraße nach Obock nicht verlassen werden. Vor der Weiterfahrt von Tadjoura nach Obock und darüber hinaus nach Ras Siyyan sollte Kontakt mit den dschibutischen Behörden in Tadjoura oder Obock und der französischen Armee in Tadjoura aufgenommen werden. Passagierzüge der Strecke Dschibuti-Dire Dawa-Addis Abeba (von Ausländern allerdings kaum benützt) stellen wegen des schlechten Streckenzustands, der häufiger zu Entgleisungen führt, ein generelles Sicherheitsrisiko dar, waren aber auch mehrfach das Ziel von Sabotageakten und Sprengstoffattentaten.. Wegen Piratenüberfällen wird für die Schifffahrt östlich von Dschibuti entlang der somalischen Küste auf die Reisewarnung für Somalia verwiesen. In Dschibuti gibt es keine deutsche Auslandsvertretung. Die zuständige deutsche Botschaft befindet sich in Addis Abeba und ist zu erreichen unter: Tel: (00251 11) 123 51 39, Fax: (00251 11) 123 51 52. In Notfällen kann der Honorargeneralkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Dschibuti, Maître Jean Montagné, unter Tel: (00253) 35 57 35, Fax: 35 13 29 kontaktiert werden. Maître Montagné spricht kein Deutsch!



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