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Reiseführer - Reiseplanung - Deutschland - Reiseverkehr - National FLUGZEUG:
SCHIFF:Schiffsverkehr auf Flüssen, Seen und an der Küste im Linienverkehr: BAHN:Das Streckennetz der Deutschen Bahn (Internet: www.bahn.de) umfasst ca. 42.000 km. Der bereits begonnene Aufbau eines Schnellbahnnetzes von 3200 km soll bis 2010 abgeschlossen sein. InterCityExpress-, InterCity-, EuroCity- und InterRegio-Linien sind bezüglich Ankunfts- und Abfahrtszeiten weitgehend aufeinander abgestimmt. Durch das InterCity-Netz werden über 50 Städte mit InterCity-Zügen im Stundentakt bedient. Berlin ist vollständig in das IC-/EC- und ICE-Netz eingebunden. Es stehen mehrere InterCity-Linien, EuroCity und ICE-Verbindungen zur Verfügung, die jeweils im Ein- bis Zwei-Stundentakt verkehren, darunter die Linien Berlin – Frankfurt/M. – Karlsruhe, Berlin – Köln – Basel, Berlin – Frankfurt/M. – München (ICE) sowie Hamburg – Berlin – Dresden mit durchgehender Verbindung nach Prag. Die ICE-Sprinter verkehren nonstop von München über Frankfurt/M. nach Hamburg oder Berlin. Es besteht Reservierungspflicht. Der UrlaubsExpress fährt zwischen Dezember und April von Hamburg, Dortmund und Berlin zu Wintersportorten in Österreich, Italien und der Schweiz, zwischen Mai und Oktober von Hamburg, Dortmund, Berlin, Stuttgart und München nach Österreich, Italien und Ungarn. Das Rail & Fly Ticket wird von über 80 Fluglinien, bzw. Reiseveranstaltern angeboten und beinhaltet die Bahnreise zum/von den jeweiligen Flughäfen. Das Schienennetz der Bahn wird durch zahlreiche regionale Verkehrsgesellschaften ergänzt. Regeln der Bahn: In den Zügen der Deutschen Bahn werden keine EC-Karten mehr akzeptiert. Wer eine Fahrkarte (nach)lösen muss, kann nur noch bar oder mit Kreditkarte bezahlen. Hinweis:Ausführliche Informationen über die Kombi-/Familien-/Vielreisenden-/Gruppentickets sind bei den DB-Infozentren an den Bahnhöfen erhältlich. Im Folgenden sind die wichtigsten Tarifangebote und Spartickets für den innerdeutschen Bahnverkehr aufgelistet. Zusätzlich gibt es bundesländerspezifische Pauschaltickets (meist gültig von 09.00 Uhr bis Betriebsschluss für bis zu 5 Personen), wie z. B. das Baden-Württemberg-Ticket, Bayern-Ticket oder Schleswig-Holstein-Ticket. BahnCard: Es gibt drei verschiedene BahnCard Angebote: die BahnCard 25 bietet 25% Rabatt auf den Normalpreis, die BahnCard 50 bietet 50% Rabatt und die BahnCard 100 erlaubt die beliebige Benutzung aller DB-Züge (mit Ausnahme des ICE-Sprinters, bei dem ein Aufpreis erforderlich ist). Weitere Informationen über die BahnCard Angebote sind bei der gebührenpflichtigen Hotline der DB (Tel: 01805 34 00 35 (0,12 €/Min.), Mo-Fr 07.00-21.00 Uhr) erhältlich. BUS/PKW:Deutschland verfügt über ein hochmodernes Autobahnnetz von rund 12.220 km. Das Gesamtstraßennetz umfasst rund 630.000 km. Bleifreies Benzin ist an jeder Tankstelle erhältlich. Über 700 Raststätten, Tankstellen, Motels und Kioske sind entlang der Autobahnen 24 Std. geöffnet. Der Pannendienst des Allgemeinen Deutschen Automobil Clubs (ADAC) (Internet: www.adac.de) leistet Hilfe rund um die Uhr in ganz Deutschland, in den neuen Bundesländern sind darüber hinaus der Auto Club Europa (ACE) und der Allgemeine Deutsche Motorsportverband (ADMV) zuständig. Die ADAC-Pannenhilfe ist bundesweit einheitlich unter der Rufnummer (0180) 2 22 22 22 (gebührenpflichtig), für Mobilfunk (alle Netze) ohne Vorwahl unter 22 22 22 erreichbar, den ADAC-Notruf erreicht man unter Tel: (089) 22 22 22. Der ADAC unterhält außerdem einen Hubschrauber-Notdienst. Die Hilfeleistungen stehen Mitgliedern dieser und ähnlicher Organisationen kostenlos zur Verfügung, die Materialkosten sind jedoch zu erstatten. An Autobahnen stehen Notrufsäulen zur Verfügung. Bei Anrufen sollte ausdrücklich die »Straßenwachthilfe« verlangt werden. Für den Polizeinotruf und die Unfallrettung wählt man die Rufnummer 110 oder 112 (Feuerwehr). Ein telefonischer Info-Service mit aktuellen Informationen zu Staus, Straßenzustand, Baustellen usw. steht unter der Rufnummer (0180) 510 11 12 (gebührenpflichtig) zur Verfügung. Genaue Auskünfte über Tankstellen, Raststätten und Motels an den Autobahnen finden sich im Prospekt »Autobahn-Service«, der bei der DZT angefordert werden kann, oder von der Autobahn Tank & Rast GmbH & Co (Internet: www.tank.rast.de). Fernbus:Autobuslinien der Omnibus-Verkehrsgesellschaft Bahn/Post und anderer Unternehmen ergänzen den Schienenverkehr. Die Busse fahren hauptsächlich in Dörfer und Kleinstädte, die nicht an das Bahnnetz angeschlossen sind. Es gibt nur wenige Langstreckenbusverbindungen innerhalb Deutschlands. Eurolines-Busse der Deutschen Touring GmbH (Adresse s. Reiseverkehr – International) bietet Liniendienste auf touristisch interessanten Strecken, z. B. der Romantischen Straße (Wiesbaden/Frankfurt/M. – München/Füssen) und der Burgenstraße (Mannheim/Heidelberg – Rothenburg o. d. T. – Nürnberg). Die Fernbuslinie BLX (Internet: www.blx-bahnland.de) verbindet u.a. täglich Hamburg mit Hannover, Göttingen und Frankfurt. Außer den Stadtzentren werden auch die Flughäfen Hamburg, Hannover und Hamburg angesteuert. Taxis:Stehen überall zur Verfügung. Es werden Wartegebühren und andere Zuschläge verlangt. Alle Taxis haben Taxameter. Mietwagen:Firmen wie Avis, Europa Service, Hertz, Sixt und Budget verleihen Kraftfahrzeuge für einen Mindestzeitraum von 24 Stunden. Buchungsbüros stehen an allen Flughäfen, in Städten und an über 40 Bahnhöfen zur Verfügung. Die Preise richten sich nach dem Wagentyp. Mehrwertsteuer in Höhe von 16% kommt hinzu. In den größeren Städten kann man auch Wagen mit Chauffeur mieten. Auf Anfrage wird ein Wagen am Flughafen, Bahnhof oder Hotel bereitgestellt. Treibstoff kann an Tankstellen nicht immer mit Kreditkarte bezahlt werden. Mehrere Fluggesellschaften (einschließlich Lufthansa) bieten »Fly & Drive« an. Weitere Auskünfte von der DZT. Automobil-Clubs:Der Allgemeine Deutsche Automobil Club (ADAC) aus München (Internet: www.adac.de) und der Frankfurter Automobilclub von Deutschland (AvD) (Internet: www.avd.de) haben Informationsschalter an den wichtigsten Grenzübergängen und Geschäftsstellen und Vertretungen in allen größeren Städten. Mitgliedern angeschlossener ausländischer Automobil-Clubs wird technische Hilfe geleistet. Landkarten und Reiseführer können in den Büros der Organisationen erworben werden. Auch Schneeketten können gemietet werden. Der ADAC-Reiseruf benachrichtigt Autofahrer in Notfällen mit Radiodurchsagen. Auf allen Sendern werden ganzjährig Straßenverkehrsberichte ausgestrahlt. Außerdem gibt es den Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) (Internet: www.arcd.de) und den Auto Club Europa (ACE) (Internet: www.ace-online.de). Verkehrsbestimmungen: Die Verkehrszeichen sind den internationalen Zeichen angepasst. Unterlagen:Nationaler oder internationaler Führerschein und nationale oder internationale Zulassung sind ein Jahr gültig. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Außerdem kann die Grüne Karte die Unfallaufnahme erleichtern. STADTVERKEHR:In allen Städten gibt es ausgezeichnete öffentliche Verkehrsmittel. In den Großstädten verkehren auch Straßen-, U- und S-Bahnen sowie Vorortzüge. Tages- und Sammelkarten können im Voraus gekauft werden. In vielen Großstädten kauft man die jeweils benötigten Fahrkarten vor dem Betreten des Busses, der Straßen-, U- oder S-Bahn an Automaten an den Haltestellen. Sehr viele öffentliche Verkehrsmittel sind schaffnerlos. Es gibt aber regelmäßige Fahrscheinkontrollen, und Fahrgäste ohne gültige Fahrkarte müssen in der Regel auf der Stelle eine Strafe bezahlen. Zahlreiche Fahrpläne und Broschüren stehen dem Reisenden zur Verfügung. Berlin:Das Berliner Nahverkehrssystem ist ausgezeichnet und umfasst ein ausgedehntes Buslinien- sowie U- und S-Bahnnetz, das durch die Regionalbahn der Deutschen Bahn AG, die Straßenbahn im Ostteil der Stadt sowie die Fährschiffe der Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) (Internet: www.bvg.de) und die Ost-Berliner Stern- und Kreisschifffahrt (im Linienverkehr) ergänzt wird. Mit der Tageskarte (bis 03.00 Uhr des folgenden Tages gültig) kann man beliebig viele Fahrten auf dem gesamten Buslinien-, U- und S-Bahnnetz sowie der BVG-Schiffslinie unternehmen. Ausgenommen sind die BVG-Ausflugsbuslinien. Die WelcomeCard ist nach Entwertung 48 oder 72 Stunden lang gültig, man kann in diesem Zeitraum beliebig viele Fahrten mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln im Tarifbereich Berlin unternehmen. Außerdem erhält man bis zu 50% Ermäßigung bei kulturellen und touristischen Attraktionen in Berlin und Potsdam. 2006 beteiligen sich auch 8 Sport-Institutionen – darunter Berlin Thunder, Hertha BSC, Olympiastadion und Global Golf – am Gutscheinprogramm. Mit der CityTourCard können alle öffentlichen Nahverkehrsmittel im Tarifbereich Berlin AB genutzen werden. Darüber hinaus ermöglicht die Karte Rabatte bei über 30 Partnern, darunter Sehenswürdigkeiten, Museen, Theater, Stadtrundfahrten und -führungen. Die Karte gibt es in zwei Varianten: Für 48 Stunden zum Preis von 14,50 € und für 72 Stunden zum Preis von 18,90 €. Sie ist erhältlich bei Verkaufsschaltern und -automaten der BVG und S-Bahn Berlin. Internet: www.citytourcard.com. Mit der Kleingruppenkarte können bis zu 5 Personen ab Entwertung bis 03.00 Uhr am Folgetag die öffentlichen Verkehrsmittel im Tarifbereich Berlin benutzen. Mit den regulären Linienbussen 100 und 200 (das auch den neueren Teil Berlins einschließt) kann man eine Stadtrundfahrt vom Bahnhof Zoo durch die gesamte Innenstadt vorbei an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten bis zum Bezirk Prenzlauer Berg unternehmen. Weitere Informationen von den Informationsstellen der BVG. FAHRZEITEN:von Berlin (in Std. und Min.) zu anderen deutschen Großstädten:
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