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Reiseführer - Reiseplanung - Deutschland - Regionen - Norddeutschland
Norddeutschland
Die Landschaft im nördlichsten Bundesland SCHLESWIG-HOLSTEIN (Internet: www.sh-tourismus.de) ist überwiegend flach mit sanften Hügeln, Seen und schönen Sandstränden. Die Ostseebäder werden jeden Sommer von vielen Erholungssuchenden besucht (siehe Die Küste). Abseits der Touristenpfade liegen die bezaubernden Kleinstädte Ratzeburg (Internet: www.ratzeburg.de) und Mölln (Internet: www.moelln.de). In Schleswig (Internet: www.schleswig.de) ist vor allem der schöne alte Dom zu bewundern. Die historische Altstadt hat durch kleine Straßen und alte Gebäude ein besonderes Flair. Die Fischersiedlung Holm aus dem 10. Jahrhundert besteht auch heute noch aus zahlreichen kleinen Fischerhäusern. Südlich von Schleswig liegt die alte Wikingerstadt Haithabu (»Stadt in der Heide«) – heute ein modernes Museum, das über die hiesigen Ausgrabungen und das Alltagsleben der nordischen Eroberer informiert. Lübeck (Internet: www.luebeck.de), dessen Altstadt von Wasser umgeben ist und zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, gilt als die schönste Stadt Norddeutschlands. Das Holstentor, das Rathaus, die Marienkirche, das Heilige-Geist-Spital und die vielen im Stil norddeutscher Backsteinbaukunst erbauten Bürgerhäuser verweisen auf die einflussreiche Geschichte der Handelsstadt, die im Mittelalter ihre Blütezeit erlebte. Thomas Mann verewigte sie in seinem »Buddenbrooks«-Roman. Im Buddenbrook-Haus befindet sich das Heinrich- und Thomas-Mann-Zentrum, das über Leben und Werk der Brüder informiert. Lübecks Zentrum wurde kürzlich zur autofreien Zone erklärt.
Im Hinterland der Lübecker Bucht (siehe Die Küste) liegt die liebliche Holsteinische Schweiz (Internet: www.holsteinischeschweiz.de) mit dem bekannten Naturpark, eine malerische Region mit saftigem Weideland und bewaldeten Hügeln, in die zahlreiche Seen eingebettet sind. Der Naturpark umfasst das Kerngebiet der Holsteinischen Schweiz mit den Städten Plön, Malente und Eutin. Wassersportfreunde kommen im Luftkurort Plön (Internet: www.ploen.de) am Großen Plöner See voll auf ihre Kosten. Hier gibt es Gelegenheit für Paddeln, Segeln und Schwimmen. Die charmante Altstadt und das Renaissance-Schloss mit seinem schönen Schlossgarten laden zum Bummeln ein. Touristisch bedeutsam ist Bad Malente-Gremsmühlen (Internet: www.bad-malente.de) mit seinem großen Freizeitangebot rund um Gesundheit und Wohlfühlen. Auch Ausflüge in die Umgebung, z.B. zur berühmten »Bräutigamseiche« im Dodauer Forst, bieten sich an. Die ehemalige Residenzstadt Eutin hat eine schöne Altstadt mit Fußgängerzone und autofreiem Marktplatz. Das Schloss beherbergt ein Museum zur traditionsreichen Geschichte der Stadt. Im Schlosspark werden alljährlich die »Eutiner Festspiele« mit Werken u.a. von Carl Maria von Weber aufgeführt. Zu Ausflügen zu Fuß oder per Fahrrad lädt das ausgedehnte Wanderwegenetz in der unmittelbaren Umgebung ein.
Die Universitäts- und Hansestadt Rostock (Internet: www.rostock.de) liegt an der Ostseeküste in MECKLENBURG-VORPOMMERN (Internet: www.auf-nach-mv.de). Die Universität wurde 1419 gegründet und war die erste Nordeuropas. Auffallen werden dem Besucher die markanten Backsteinbauten. Sehenswert ist das Rathaus aus dem 13. Jahrhundert, die St.-Marien-Kirche im französischen Kathedralbaustil und mit wertvollem Interieur wie der Astronomischen Uhr (1472) und einer Barockorgel, die die schönste im Ostseeraum sein soll, die St.-Nikolai-Kirche mit Straßendurchfahrt, Wohnungen und Konzertsaal sowie die alte Stadtmauer mit Wiekhäusern. Das Ostseebad Warnemünde ist ein reizvoller Stadtteil Rostocks mit altem Fischereihafen (siehe Die Küste). Greifswald (Internet: www.greifswald.de), der Geburtsort des Malers Caspar David Friedrich, ist eine kleine Universitätsstadt und liegt östlich von Rostock. Am Markt und im so genannten Rekonstruktionsviertel stehen Bürgerhäuser aus dem 15. Jahrhundert, auch Teile eines mittelalterlichen Fischerdorfes Wieck sind erhalten. Das Zisterzienserkloster Hilda, später Kloster Eldena, wurde 1199 gegründet und 1633 zerstört. Die Klosterruine diente Caspar David Friedrich als Motiv für seine romantischen Werke. Einige der Gemälde des Malers sind im Pommerschen Landesmuseum zu bewundern. Einblicke in sein Leben vermittelt das Caspar-David-Friedrich-Zentrum an der Stelle des Geburtshaus des Künstlers. Die Landeshauptstadt Schwerin (Internet: www.schwerin.de) wurde 1160 gegründet und ist auch heute noch eine reizvolle Stadt. Das Schweriner Schloss ist eines der besten Beispiele deutscher gotischer Baukunst. Es liegt am Schweriner See, umgeben vom herrlichen Schlossgarten mit seinen Laubengängen. In der historischen Altstadt stehen der Dom, das älteste Gebäude der Stadt, das schöne Rathaus und ein interessantes Museum mit Sammlungen französischer, deutscher und niederländischer Malerei des 17., 18. und 19. Jahrhunderts. Sehenswert sind die barocke Schelfkirche und die Schleifmühle. Badevergnügen und Erholung findet man am Zippendorfer Strand am Südufer des Schweriner Sees. Neubrandenburg (Internet: www.neubrandenburg.de) liegt am Tollensesee und ist eine der wenigen Städte, in der die mittelalterliche Stadtbefestigung nahezu vollständig erhalten geblieben ist. Die Ringmauer mit ihren vier Stadttoren, drei Wassergräben und einer Anzahl romantischer Wiekhäusern, die ehemals der Verteidigung dienten, umschließen den alten Stadtkern. Die durch den 2. Weltkrieg stark beschädigte Marienkirche wurde zu einer Konzertkirche umgebaut.
Eine beliebte Ferienregion ist die Mecklenburgische Schweiz (Internet: www.mecklenburgische -schweiz.de) im nördlichen Gebiet der Mecklenburger Seenplatte. Im Naturpark zwischen den Städten Dargun, Demmin, Teterow, Malchin und Waren befinden sich jahrhundertealte Eichen, historische Schlösser und Parkanlagen sowie in freier Wildbahn lebende Otter und Biber.
HAMBURG (Internet: www.hamburg.de und www.hamburg-tourism.de) ist mit über 1,8 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Bundesrepublik. Der Stadtstaat gehörte mit u.a. Lübeck, Bremen, Greifswald und Rostock zur Hanse, dem mittelalterlichen Kaufmanns- und Städtebund. Die barocke Michaeliskirche (der »Michel«), das Rathaus mit dem grünen Kupferdach, das elegante Hanseviertel, die Alsterarkaden und die Alster (größter See innerhalb einer Stadt in Europa) gehören zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Hamburger Kunsthalle, das Museum für Hamburgische Geschichte, das Museum für Kunst und Gewerbe, das Altonaer Museum und die Deichtorhallen (moderne Kunst) sind nur einige der interessantesten Museen. Die Hamburgische Staatsoper und das Deutsche Schauspielhaus machen Hamburgs Ruf als Kulturzentrum alle Ehre. In Planten un Blomen, dem wunderschön angelegten Park im Herzen der Stadt am Congresscentrum (CCH) finden im Sommer mehrmals täglich eindrucksvolle Wasserspiele statt; abends um 22.00 Uhr plätschern die farbenfrohen Wasserfontänen mit musikalischer Untermalung (klassisch bis modern). Wer tagsüber an Planten un Blomen vorbeikommt wird den Fernsehturm nicht übersehen können. Mit dem Fahrstuhl kann man gegen ein Eintrittsgeld zur Aussichtsplattform fahren und sowohl die nördlichen Stadtteile als auch den Hafen und das südliche Elbufer sehen. In der Nähe des Fernsehturms am U-Bahnhof Feldstraße findet mehrmals im Jahr ein großer Jahrmarkt statt, der »Dom«. Von der Feldstraße ist es nicht weit bis St. Pauli im Stadtteil Altona, dem Kneipen- und Vergnügungsviertel mit der berühmt-berüchtigten Reeperbahn. Dieser Stadtteil wird erst abends richtig lebendig. Nach einer durchgemachten Samstagnacht trifft man sich um 06.30 Uhr am Sonntagmorgen auf dem Fischmarkt. Dort kann man nicht nur frischen Kutterfisch kaufen, sondern auch Obst, Gemüse und Grünpflanzen. Eine Hafenrundfahrt durch das riesige Hafengelände ist ebenfalls ein Erlebnis. Die Einkaufsstraßen der Hamburger Innenstadt konzentrieren sich auf die Gegend zwischen dem Hauptbahnhof und dem Gänsemarkt, mit Fußgängerzonen, Kaufhäusern, eleganten Einkaufspassagen und Straßencafés. Wer im Sommer eine Erholung vom Einkaufsbummel sucht kann auf der Alster stundenweise Ruder- oder Tretboote mieten (Personalausweis muss hinterlegt werden) und das grüne, weit verzweigte Kanalsystem der Hansestadt erforschen.
Deutschlands älteste Hafenstadt BREMEN (Internet: www.bremen.de und www.bremen-tourism.de) hat über 500.000 Einwohner, ist ebenfalls ein Stadtstaat und seit dem Jahr 965 eine Handelsstadt. Die ältesten Bauwerke wie das gotische Backstein-Rathaus (1405-1410), das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befinden sich im Umkreis des Marktplatzes. Der Roland, das Wahrzeichen der Stadt, dokumentiert die lange stolze Geschichte Bremens. In der Fußgängerzone steht eine Skulptur der Bremer Stadtmusikanten, bekannt durch das gleichnamige Märchen der Brüder Grimm. Der St. Petri Dom erhebt sich am Marktplatz und beherbergt ein Museum für Bremer Kirchengeschichte. Besonders reizvoll ist ein Bummel durch das Schnoorviertel, ein altes Wohn- und Künstlerviertel mit schönen Bürgerhäusern und gemütlichen Kneipen. Die Mühle am Wall ist die einzige noch erhaltende von acht Mühlen, die im 17. und 18. Jahrhundert errichtet wurden.
Hannover (Internet: www.hannover.de), die Landeshauptstadt von NIEDERSACHSEN (Internet: www.reiseland-niedersachsen.de), ist vor allem durch die Hannover-Messe bekannt. Besonders sehenswert ist die Marienkirche (14. Jh.) und das Rathaus mit dem berühmten Staffelgiebel (15. Jh.). In den Sommermonaten locken die traditionsreichen »Festwochen Herrenhausen« Musik- und Theaterliebhaber in die berühmten Herrenhäuser Gärten. Diese bestehen aus dem Großen Garten, einem der schönsten Barockgärten Europas mit Fontänen, Wasserspielen, Labyrinth, Freilufttheater, Kaskade und Orangerie, dem Berggarten (Botanischer Garten mit Orchideen- und Kakteensammlungen), dem Georgengarten (Landschaftsgarten im englichen Stil) und dem Welfengarten (Parkanlage mit Welfenschloss aus weißem Deistersandstein). Das Sprengel-Museum am Maschsee entwickelt sich zu einem der bedeutendsten Museen für moderne Kunst in Deutschland.
Im Norden Niedersachsens liegt Ostfriesland (Internet: www.ostfreisland.de), bestehend aus einer weiten Ebene, die von bewaldeten Hügeln durchzogen wird. Auch die autofreien Ostfriesischen Inseln sind für ihre Kurorte mit modernen Einrichtungen und für ihre guten Sandstrände bekannt (siehe Die Küste).
Zwischen Elbe und Aller befindet sich ein großes Naturschutzgebiet, die Lüneburger Heide (Internet: www.lueneburger-heide.de). Moore mit großen Heideflächen, Birkenwäldern und Wacholdersträuchen bestimmen das Landschaftsbild. Die Fachwerkhäuser in Celle (Internet: www.celle.de) und Lüneburg (Internet: www.lueneburg.de) machen einen Besuch dieser Städte lohnenswert. Weiter westlich liegt Oldenburg (Internet: www.oldenburg.de), das Wirtschafts- und Kulturzentrum der Region zwischen Ems und Weser. Im Norden liegt der Badeort Wilhelmshaven, der für seine therapeutischen Moorbäder bekannt ist. Die Stadt ist auch ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge entlang der Küste und auf die Ostfriesischen Inseln.
Zwischen Hameln und Hann. Münden erstreckt sich das Weserbergland (Internet: www.weserbergland-tourismus.de), eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft, durch die die Weser ihren Verlauf nimmt. Im Wesertal liegt die Rattenfängerstadt Hameln (Internet: www.hameln.de). Im Sommer wird hier jeden Sonntagmittag das berühmte Märchen aufgeführt. In der Stadt gibt es mehrere bedeutende Bauwerke im Stil der Weser-Renaissance. Der Charme der Drei-Flüsse-Stadt Hann. Münden (Internet: www.hann.muenden.de) geht von ihren Fachwerkhäusern und der idyllischen Lage am Zusammenfluss von Werra und Fulda, die als Weser weiterfließt.
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